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| Liga Spotlight: Woche 12 & 13 (PS3) |
| 21.07.2010 - 6 Kommentare |
 Der 1. FC Köln ist weiterhin erster Meisterschaftsanwärter der Bundesliga! Allerdings verlor man beim 0:3 gegen Freiburg ein wichtiges Schlüsselspiel, denn die Breisgauer liegen auf dem zweiten Platz und haben nur noch drei Zähler Rückstand aufzuweisen. Die Geißböcke bekommen es nun aber „nur“ mit dem Zehnten Stuttgart zu tun und können sich ganz auf sich selbst konzentrieren, denn immerhin haben sie noch alles in eigener Hand. Der SCF ist hingegen auf fremde Hilfe angewiesen und muss gleichzeitig vor allem die eigenen Spiele gewinnen, angefangen beim Duell mit dem Vierten aus Bochum. Drittes Team im Bunde der Topmannschaften ist der VfL Wolfsburg. Die Wölfe schlugen den HSV mit 3:2 und sind als Dritter mit sechs Punkten weniger auf dem Konto allerdings nur Außenseiter auf Rang eins. Auch am 13. Spieltag gab es in der Premier League aus Sicht von Hull City nichts Neues zu berichten. Erneut wurde gewonnen, dieses Mal klar und deutlich mit 4:0 gegen West Ham United. Nächstes „Opfer“ könnten die Wolverhampton Wanderers werden. Doch die Wolves sind immerhin Siebter und werden sich sicherlich nicht nur als Punktelieferant sehen. Der einzig wirkliche Konkurrent ist weiterhin Birmingham City, das zwei Zähler weniger aufweist. Aber jetzt wartet Everton und die Toffees sind immerhin Vierter, wenn auch mit zehn Punkten weniger ausgestattet. Da ist ein Sieg Pflicht, vor allem weil eine Niederlage schon das Aus bedeuten könnte, was den Titel angeht.
In Italien strauchelten die Spitzenteams hingegen. So zum Beispiel der Tabellenführer CFC Genoa. Die Ligurier mussten sich gegen Udinese, das im Niemandsland der Liga auf Platz zehn liegt, mit einem 0:0 begnügen und steht nun bei 34 Punkten. Titelkonkurrent Inter kam gegen Siena, den Elften, nicht über ein 2:2 hinaus. Somit bringen es die Nerazzurri nun auf 31 Zähler, genauso viele wie die Fiorentina. Die gewann als einzige Mannschaft aus den Top 3 und konnte Bari souverän mit 7:0 schlagen. Vor dem Duell mit dem Achten aus Cagliari genau das richtige Ergebnis, um ohne Sorgen in das nächste Spiel zu gehen. Genoa hat es mit Schlusslicht Bologna noch leichter erwischt, während Inter vor Bari auch nicht unbedingt Alpträume heimsuchen. Das dürfte auch Espanyol in der Primera Division so gehen, wenn man nun auf den Zwölften Getafe trifft. Denn nach dem 10:1 gegen Valencia sollte dem Team aus Barcelona vor keinem Gegner Angst und Bange sein, im Gegenteil. Durch den Kantersieg konnte man im Torverhältnis gegenüber dem punktgleichen (je 31) Tabellenführer aus Mallorca, der seinerseits mit 4:0 gegen Almeria erfolgreich war, gleich fünf wichtige Treffer aufholen. Deportivo (28 Pkt.), der Dritte, tat sich da beim 2:1 gegen Villareal, übrigens Mallorcas nächster Kontrahent, deutlich schwerer und konnte nur mit Mühe dran bleiben.
Keine Mühe hatte der FC Sochaux bei seiner Partie mit dem AS Monaco in der Ligue 1. Leicht und locker mit 4:0 setzte man sich durch und bringt es nun bei einer Partie weniger auf 33 Punkte. Da muss sich die Konkurrenz, angeführt von Valenciennes mit 31 Zählern, gehörig sputen. Und das tat der Tabellenzweite auch, indem er Grenoble Foot 38 mit einem 5:1 vom Platz schoss. Allerdings sind die zahlreichen Kantersiege natürlich wertlos, wenn der FCS auf Platz eins seine Aufgaben weiterhin so bravourös meistert. Gegen den Tabellenletzten aus St. Etienne ist nun wirklich nicht zu erwarten, dass man sich die Butter vom Brot nehmen lässt und Punkte auf dem Weg zum Titel verschenkt. Das denkt sich sicherlich auch der AZ Alkmaar (34 Pkt.) vor seiner Partie gegen den NEC, der Platz 14 inne hat. Aktuell sind es fünf Punkte auf den Zweiten Vitesse, der Dritte Feyenoord kommt auf 25 Zähler und eine Partie Rückstand. Aber die Zeit läuft den Verfolgern davon, auch wenn sie sich in blendender Verfassung befinden. So schlug Vitesse am Wochenende Waalwijk mit 6:1 und am Spieltag zuvor den NEC mit 10:0. Aber auch Alkmaar kann da durchaus mithalten. Jeweils mit 5:0 mussten der FC Utrecht und Heracles Almelo dran glauben. Es sieht also nicht danach aus, als könnte hier noch etwas schief gehen für den aktuellen Spitzenreiter der Eredivisie.
Das lief ja mal wie gewünscht für Fenerbahce in der Süper Lig! Denn am Wochenende fuhr der Titelfavorit aus Istanbul den 13. Sieg im 13. Spiel ein, während sich die beiden einzigen Konkurrenten die Punkte gegenseitig wegnahmen. Denn MKE Ankaragücü und Istanbul BB trennten sich mit 2:2 und daher scheint der Titelgewinn von Fener so gut wie besiegelt. Fünf Punkte liegen nun zwischen dem Tabellenführer und dem ersten Verfolger aus Ankara, zwei weitere sind es zum Lokalrivalen auf Platz drei. Für den Spitzenreiter kommt es nun zum Duell mit dem Sechsten Denizlispor. Keine leichte Aufgabe, aber bei bisher 81:10 Toren hat man allen Grund optimistisch in die Partie zu gehen. Außerdem konnte man gerade ein verrücktes Derby gegen Besiktas mit 3:2 für sich entscheiden. Selbstvertrauen sollte also vorhanden sein. Das hat mit absoluter Sicherheit auch der SC Braga. Dem punktbesten Team der Liga Sagres, bisher ausnahmslos als Sieger vom Platz gegangen, fehlt aus zwei Spielen nur noch ein Punkt, um sich den Titel in Portugal zu sichern. Gegen den Zehnten Maritimo sollte es wohl reichen und die Sektkorken könnten knallen. Uniao Leiria müsste dann in die Röhre schauen, dürfte sich aber gleichzeitig über die Teilnahme am Champions Cup freuen. Denn auch dem Außenseiter fehlt nur noch ein Zähler, um sich für den höchsten internationalen Wettbewerb zu qualifizieren. Dass es zu mehr reicht wagt niemand mehr zu glauben, schließlich gewann Braga alle 13 Partien und erzielte 55:4 Treffer. Eine zu meisterliche Bilanz, um am Ende doch nur auf Rang zwei zu landen.
Zuständiger Admin: Sascha Staat
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| Liga Spotlight: Players Corner (PS3) |
| 13.07.2010 - bisher keine Kommentare |
 Lukas Schaffors erstaunt die Fachwelt mit seinen bisher enorm guten Leistungen in der Premier League. Derzeit ist er Zweiter mit dem eher durchschnittlich besetzten Team von Birmingham City. Aber nicht nur da war er voll dabei, auch bei der WM, wie die Antworten auf unsere Fragen zeigen.
Sascha Staat: Aktuell trennen Dich zwei Punkte vom Spitzenreiter Hull City. Mal ehrlich, hattest Du mit so einer guten Saison gerechnet angesichts der Tatsache, dass Du mit Birmingham mit von der Partie bist?
Lukas Schaffors (Birmingham City): Ehrlich gesagt, nein. Gegenüber der letzten Saison habe ich mit Birmingham einen guten Fang machen können, aber in der stärksten Liga der Welt gehört Birmingham meiner Meinung nach zu den schwächsten Teams, da ich schon wusste, dass ich die wohl langsamste Abwehr habe, sowie eine sehr kleine Offensive, wo Kopfballspiel gemieden werden sollte.
Sascha Staat: Nicht viele kennen Spieler Deines Teams. Wer sind die Leitwölfe und Torjäger?
Lukas Schaffors: Im Tor steht mit Joe Hart ein sehr junger englischer Torhüter, der auf der Linie schon Weltklasseformat hat. Prunkstück ist mein Mittelfeld um die Altmeister Lee Bower sowie Barry Ferguson, welches komplettiert wird mit dem jungen Schweden Larsson. Ganze vorne teilen sich Chucho, Jerome und McFadden das Toreschießen.
Sascha Staat: Zuletzt musstest Du hart kämpfen, um die Blackburn Rovers zu schlagen, die nur auf Platz 15 liegen. Ein Formtief?
Lukas Schaffors: Ich hätte das Spiel schon zur Halbzeit für mich entscheiden müssen, doch vergaben wir zu viele Chancen, was nicht gerade unsere Stärke ist, auch wenn das Torverhältnis eine andere Sprache spricht. Am Ende hatte ich sogar Glück, das knappe 1:0 und die drei Punkte mit nach Birmingham mitnehmen zu dürfen!
Sascha Staat: Was macht Dich optimistisch, dass es am Ende doch zum Titel reicht?
Lukas Schaffors: Ich weiß, dass ich alle Spiele gewinnen muss, um Meister zu werden, also kann es leichter nicht sein! Ich bin hier aber eher vorsichtig, da Hull City bislang alles abgeschossen hat und auch sehr torfreudig ist. Ich gehe es gelassen an und wäre am Ende mit dem zweiten Platz hochzufrieden. Das hätte ich vor der Saison direkt unterschrieben!
Sascha Staat: Eine Frage noch zur Weltmeisterschaft, was waren Deine Highlights und wie stehst Du zu den Vuvuzelas?
Lukas Schaffors: Südafrikas 1:0 gegen Mexico und der anschließende Jubel, ich liebe solch Tänze und hatte extreme Gänsehaut. Alle Deutschlandspiele die spielfilmreif waren, und alle Facetten der Gefühlswelt zum Vorschein trugen. Jong Tae Ses Tränen bei der Nationalhymne Nordkoreas gegen Brasilien, sowie Neuseelands sensationelle drei Unentschieden in ihrer Gruppe, es war denen einfach zu gönnen! Ghana haben mir auch sehr viel Freude gemacht. Zu den Vuvuzelas muss ich sagen, dass die mich nicht gestört haben, ich akzeptiere andere Kulturen und war es schon vom Confed Cup im letzten Jahr gewöhnt! |
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| Liga Spotlight: Woche 10 & 11 (PS3) |
| 07.07.2010 - bisher keine Kommentare |
 Es war knapp, aber dennoch, der 1. FC Köln, und hierbei handelt es sich nicht um eine Falschmeldung, geht weiter souverän dem Meistertitel entgegen. Die Geißböcke schlugen Hannover 96 im Spitzenspiel der elften Runde mit 1:0 und fuhren dadurch bereits den elften Saisonsieg ein. Am Vorsprung auf Verfolger Wolfsburg änderte sich nichts. Der VfL hat weiterhin sechs Punkte weniger auf dem Konto, auch wenn man am Wochenende Borussia Dortmund im zweiten Knaller des Spieltages mit 6:1 vom Platz schoss. Die Schwarzgelben rutschten dadurch auf den vierten Rang ab, jegliche Meisterträume sind somit ausgeträumt, zumal der Dritte aus Freiburg nicht nur zwei Zähler mehr hat, sondern auch eine Partie in der Hinterhand. Das alles interessiert die Domstädter ganz vorne aber kaum. Die Konzentration gilt dem angestrebten Sieg gegen den Drittletzten Hertha BSC. Mit deutlich mehr Gegenwehr muss in England der vollkommen überraschend vorne stehende Club von Hull City leben, auch wenn man bisher jede Partie für sich entscheiden konnte. Aber auch Birmingham City steht ziemlich gut da und hat nur zwei Punkte weniger gesammelt als der Spitzenreiter. Zudem erzielte man bei zuletzt vier Siegen 17:2 Tore, die Form stimmt also auch und das direkte Duell steht ja noch aus. Nun geht es aber zunächst gegen den Zwölften aus Blackburn. Die Rovers sollten bei den Ambitionen aber keine Hürde darstellen, ebenso wenig wie Kellerkind Sunderland für Hull City.
In Italien hat sich Genoa nach der Pleite im Spitzenspiel gegen Napoli vor zwei Wochen wieder erholt und zurück in die Erfolgsspur gefunden. Die Rossoblù machten dabei klar, dass es sich wohl nur um einen Ausrutscher handelte. Parma unterlag dem hochmotivieren Titelkandidaten mit 2:6, Sampdoria im vorgezogenen Derby gar mit 1:8. Daher sind es derzeit sechs Punkte auf den Zweiten Napoli und den Dritten Inter. Allerdinga haben die Süditaliener sogar zwei Spiele weniger ausgetragen und könnten nach Punkte aufschließen, wie diese Partien gewonnen werden. Platz eins scheint dem Team aus Ligurien aber momentan sicher, da man ein um 27 Treffer besseres Torverhältnis aufzuweisen hat. Sollte man also nicht mehr stolpern, dann wird es für Napoli enorm schwer noch vorbeizuziehen. Das sieht in der Primera Division ganz anders aus. Denn hier trennt nur ein Sieg die ersten vier Teams. Am Wochenende büßte beispielsweise Espanyol seine Tabellenführung ein. Die Nummer zwei Barcelonas, in dieser Saison deutlich besser als der meist übermächtige Lokalrivale, kam gegen Valladolid, zuvor nur Vorletzter, nur zu einem 1:1-Unentschieden. Daher hat nun RCD Mallorca den Sprung auf Platz eins geschafft. Die Insulaner schlugen Gijon mit 3:0. Bei Punktgleichheit (je 25) entscheidet aktuell das Torverhältnis für das Team von Deutschlands liebster Ferieninsel. Dahinter versucht Valencia mit 23 Zählern den Anschluss ebenso zu halten die Deportivo La Coruna (22 Pkt.). Gijon fiel durch die Pleite im Spitzenspiel natürlich zurück, ist nur noch Fünfter. Aber bei 21 Punkten, vier weniger als Mallorca, ist noch lange nichts verlorenen in einer sehr offenen Saison.
Die Konkurrenz schwächelt, der FC Sochaux freut sich! So könnte man die aktuellen Geschehnisse in der Ligue 1 gut zusammenfassen. Während der Spitzenreiter durch das im Endeffekt souveräne 3:1 nun auf 30 Punkte kommt, mussten die Verfolger gleich mehrfach Federn lassen. Lyon, zuvor Zweiter mit 24 Punkten, verlor gegen Lille mit 0:3! Auch Toulouse, ebenfalls mit 24 Zählern ausgestattet, musste eine Niederlage einstecken. Gegen Lorient verlor man mit dem gleichen Resultat wie Olympique gegen den OSC. Valenciennes nutzte das eiskalt aus, das 4:3 gegen St. Etienne ist man die neue Nummer zwei, auch wenn man fünf Punkte Rückstand auf Sochaux hat. Ob man das auch bleibt ist mehr als schwer zu sagen, denn Lorient wartet und das hat seine gute Form ja gerade erst unter Beweis gestellt und ist als Siebter durchaus ernst zu nehmen. Muss der AZ Alkmaar in der Eredivisie nochmal die Attacke der Konkurrenz fürchten? Vitesse hat zwar eine Partie mehr absolviert, aber dadurch und den hohen 10:0-Erfolg gegen den NEC nur noch zwei Punkte Rückstand und beim Torverhältnis ist es sogar nur noch ein Treffer, den der Verfolger hinter dem bisher so souveränen Spitzenreiter liegt. Der hat aber alle Chancen den alten Abstand wieder herzustellen. Gegner dabei ist der FC Utrecht, der auf dem 14. Platz liegt und nicht wirklich Angst und Schrecken verbreitet. Da es zu Feyenoord und Den Haag bereits sechs Punkte sind sollte hier nicht mehr allzu viel anbrennen. Aber mit einer einzigen Niederlage wäre die Konkurrenz natürlich wieder dick im Geschäft.
War es das für Ankaragücü? MKE verlor das Spitzenspiel der türkischen Süper Lig mit 0:2 gegen Tabellenführer Fenerbahce. Und Fener startete gleich richtig durch, zog die nächste Partie vor und schlug den Fünften Trabzon mit 4:1. Nun sind es bereits sechs Zähler Unterschied zwischen beiden Teams und da das direkte Duell schon gespielt wurde müsste der haushohe Favorit schon ziemlich überraschend gegen einen Außenseiter patzen, eher unwahrscheinlich. Und hinter Ankaragücü hat es sich Istanbul BB gemütlich gemacht. Daher ist auch der zweite Platz alles andere als sicher. Noch dazu wartet nun der Vierte Gaziantep! Verspielt MKE innerhalb von zwei Wochen also alles? Was das angeht ist in Portugal zumindest klar, dass nichts klar ist. Denn das Spitzenduell zwischen Braga (30 Pkt.) und Leiria (27 Pkt.) musste verschoben werden. Die Ausgangslage ist aber die gleiche wie zuvor. Gewinnt Leiria, dann springt der bisherige Zweite auf Platz eins. Bei Unentschieden oder Niederlage stünde Braga ganz dicht vor dem Titelgewinn, denn schließlich sind in der Liga Sagres nur noch vier weitere Spieltage zu absolvieren. Für beide Mannschaften folgen übrigens direkt die nächsten dicken Brocken. Braga muss gegen den Vierten Setubal ran, Leiria gegen den Sechsten Benfica. Wochen der Wahrheit also in Portugal!
Zuständiger Admin: Sascha Staat
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| Liga Spotlight: Players Corner (PS3) |
| 02.07.2010 - bisher keine Kommentare |
 Etwas unbeliebt durch seine Aussage, dass Deutschland gegen England Glück gehabt hätte, macht sich Manuel Waibel in seinem Exklusiv-Interview mit uns. Der Coach von União de Leiria wird aber genau das benötigen, wenn er am Wochenende gegen Spitzenreiter Braga die Tabellenführung der Liga in Portugal übernehmen möchte.
Sascha Staat: Mit Außenseiter União de Leiria bist Du aktuell Zweiter in der Liga Sagres. Das war so nicht zu erwarten, oder?
Manuel Waibel (União de Leiria): Nein, nicht wirklich. Am Anfang dachte ich, oh mein Gott, wie bitter ist denn das, eine der schlechtesten Mannschaften zu bekommen. Mit der Zeit war ich dann eingespielt.
Sascha Staat: Bisher hast Du sensationelle 53:5 Treffer auf Deinem Konto. Zuletzt war es beim 1:0 gegen den Dritten Pacos Ferreira aber mehr als knapp. Wie kam es dazu?
Manuel Waibel: Naja, ich baue eben auf meine "Bombenabwehr". Da stehen Leute drin, die Anelka oder Ibrahimovic platt machen (beide zusammen kein WM-Tor, Anm. d. Red.). Vorne setze ich eben auf Konter und eine schnelle Überbrückung des Mittelfeldes.
Sascha Staat: Nun gilt Deine ganze Konzentration Tabellenführer Braga. Fühlst Du Dich in Topform und bereit für diesen Knaller?
Manuel Waibel: Es wird eng und wird auf die Tagesform ankommen. Die Chancen stehen wohl 50:50!
Sascha Staat: Machst Du Dir Gedanken darüber was passieren könnte, wenn Du nicht als Sieger vom Platz gehst und wäre Deiner Meinung nach der Meisterschaftszug dann abgefahren?
Manuel Waibel: Naja er spielt noch gegen Vitoria Setubal. Das wäre dann meine einzige Hoffnung nochmal ranzukommen. Um ehrlich zu sein hatte ich alles auf letzte Woche gesetzt, dass Benfica dem SC Braga etwas Schwierigkeiten macht, da Benfica die beste Mannschaft der Liga ist, was den Kader angeht, aber jetzt muss ich es wohl selber richten.
Sascha Staat: Topfußball erwartet das ganze Land am Samstag gegen Argentinien. Tintenfisch Paul tippt auf einen knappen Sieg der DFB-Elf. Stimmst Du mit ihm überein?
Manuel Waibel: Die Frage musste ja kommen. Es ist schwierig einen Tipp abzugeben, da das Spiel gegen Serbien nicht überragend war und gegen England Glück im Spiel war. Ich hoffe jedoch, dass Deutschland gewinnt. |
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| Liga Spotlight: Woche 8 & 9 (PS3) |
| 24.06.2010 - bisher keine Kommentare |
 Wer wird den 1. FC Köln noch aufhalten können? Das ist die entscheidende Frage in der Bundesliga. Denn die Domstädter sind mit Abstand das Maß aller Dinge in Deutschland, kaum zu glauben. Mit bisher neun Siegen in neun Spielen, dem besten Angriff sowie der besten Defensive und sechs Punkten Vorsprung auf das Duo aus Wolfsburg und Freiburg scheint klar, wer am Ende der Saison ganz oben stehen wird. Die Geißböcke treffen in Runde zehn auf den Siebten aus Hamburg, keine leichte Aufgabe. Bei den letzten Resultaten und der Form des Spitzenreiters allerdings kein wirklicher Gegner. Oder eben doch? Einen wirklichen Gegner hat Everton im Kampf um den Titel in der Premier League gleich zwei, sowohl Hull City, gegen das man vor zwei Wochen mit 2:3 unterlag, als auch Birminghim. Durch eine Partie mehr und einen knappen 2:1-Sieg gegen Portsmouth, bei dem man sich enorm schwer tat, liegen die Toffees aber genau zwischen den beiden genannten Konkurrenten. Allerdings konnte man nach Punkten (je 27) für den Moment zu Hull aufschließen. Birmingham liegt zwei Zähler dahinter, muss nun gegen den Achten Wigan ran, aber war zuletzt in einer außerordentlichen Verfassung. Hull sollte mit Man City eigentlich keinerlei Probleme haben.
Es hätte ein traumhafter Spieltag werden können für Inter, am Ende war es ein großes Desaster! Denn durch die Niederlage im vorgezogenen Derby gegen Milan hat man nicht nur den Lokalrivalen zurück ins Meisterschaftsrennen geholt, sondern auch Genoa hat nun wieder sämtliche Möglichkeiten. Während die Nerazzurri nun 27 Punkte haben und Milan auf 25 Zähler kommt, sind es bei Genoa derer 24 und eine Partie weniger. Aber aufgepasst, die Ligurier müssen gegen den Vierten Napoli ran. Auch hier ist also einige Brisanz im Spiel. Und die Napoletaner haben sogar noch eine weitere Partie in der Hinterhand. Wer den Scudetto gewinnen wird ist also zum aktuellen Zeitpunkt absolut offen, so wie es sich der neutrale Fan wünscht. Wer Spannung mag, für den ist die Primera Division genau das Richtige. Sensationelle vier Punkte sind es nur, die den Tabellenführer Espanyol vom Neunten (!) Getafe trennen, ein absoluter Wahnsinn, anders ist das nicht zu beschreiben. Somit ist fast jedes Spiel ein Spitzenspiel. Aktuell wartet auf die Zuschauer der Knaller zwischen dem Dritten Mallorca und dem Fünften Bilbao, das gerade erst Espanyol in einem Klassiker mit 3:4 unterlag und dadurch die Tabellenführung verlor. Mit Osasuna, dem Vierten, gegen Villareal, steht eine weitere Partie von enormer Bedeutung auf dem Programm, ganz im Sinne der Fans.
In Frankreich ist Sochaux (27 Pkt.) für den Moment Spitzenreiter, allerdings nur, weil man die Partie des zehnten Spieltages vorzog. Man schlug Paris Saint-Germain mit 1:0 und hat nun drei Zähler mehr auf dem Konto als Lyon (24). Olympique hat aber das deutlich bessere Torverhältnis aufzuweisen. Dafür muss aber ein Sieg gegen Grenoble her und das Team aus dem weltbekannten Wintersportort ist immerhin Sechster. Dritter ist Toulouse und auch der FC kann im Titelrennen durchaus mitreden. Zuletzt gewann man jeweils mit 4:1 gegen Boulogne und Monaco. Da es nun gegen den Drittletzten St. Etienne geht könnte man nicht nur drei weitere Punkte ergattern, sondern auch noch ein paar Tore für das Selbstvertrauen schießen. Da ist sicherlich auch das Ziel des niederländischen Spitzenreiters Alkmaar, wenn es am Wochenende gegen Ajax geht. Doch die Truppe aus Amsterdam sollte man trotz ihres zehnten Platzes nicht unterschätzen. Aber AZ (24 Pkt.) muss auch den Sieg des Zweiten Vitesse (23 Pkt.) kontern, der bereits die Partie von Runde zehn gegen Utrecht mit 8:2 für sich entschied. Ansonsten hat man fünf Punkte mehr gesammelt als der Dritte Groningen und sollte man nicht in den Champions Cup einziehen, dann wäre die Saison enttäuschend verlaufen. Aufgrund der aktuellen Situation darf allerdings nur der Titel das Ziel sein.
Was den Titel angeht dürfen in der Türkei zwei Mannschaften Ansprüche erheben, Fenerbahce und Ankaragücü. Die beiden Topclubs kommen auf jeweils 27 Zähler, Fener hat gefühlt aber einen Punkt mehr, da man auf +58 Treffer kommt, MKE „nur“ auf+27! Aber der Spitzenreiter schießt Tore am Fließband, wie zuletzt beim 6:1 gegen Istanbul BB, währen dem Verfolger ein 3:0 gegen Diyarbakir gelang. Bereits fünf Zähler Vorsprung hat das Duo auf Gaziantep und Istanbul BB, das durch die Klatsche gegen Fener sicherlich auch deprimiert in die nächsten Partien gehen wird. Und der kommende Gegner ist ausgerechnet der Tabellendritte. Bei einem Remis wäre endgültig klar, dass das Topduo in einer anderen Liga spielt, obwohl erst die Hälfte der Saison vorbei ist. Braga gegen Benfica, das war auf dem richtigen Rasen in dieser Saison das entscheidende Spiel um den Titel. In der virtuellen Liga Sagres ist nur Braga oben mit dabei und das sogar als Spitzenreiter, bisher sogar ausnahmslos mit Siegen. Jetzt könnte man mit einem weiteren Erfolg den Vorsprung auf den Zweiten Leiria noch vergrößern, sollte Uniao gegen den Dritten Pacos Ferreira Federn lassen, nicht unrealistisch. Aktuell trennen drei Zähler die beiden Konkurrenten. Werden es mehr, dann wird es bei dann nur noch fünf Spielen schwer bis unmöglich für den schärfsten Verfolger.
Zuständiger Admin: Sascha Staat
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| 17.06.2010 - bisher keine Kommentare |
 Der AZ Alkmaar hat in den letzten Jahren eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht. Aus dem Mittelfeld der Eredivisie spielte man sich bis an die Spitze und gehört mittlerweile immer zum Kreis der Favoriten. Das war auch Andreas Roth neu, der die Truppe gerne zum Titelgewinn führen würde. Über die Chance äußerte er sich im exklusiven Interview.
Sascha Staat: Man hätte es schlechter erwischen können als mit dem AZ Alkmaar, wobei die Favoriten in der Eredivisie meist ja Ajax oder PSV heißen. Bist auch Du mit dieser Einstellung in die Saison gegangen?
Andreas Roth (AZ Alkmaar): Naja, ich habe nicht so viel Ahnung von der niederländischen Liga gehabt. Ich kannte nur die oben genannten Ajax und PSV, aber auch Alkmaar gehört zu den besseren Teams, wie ich feststellen musste. Somit bin ich auch recht zufrieden mit dieser Mannschaft und versuche das Beste mit ihr zu erreichen.
Sascha Staat: Aktuell bist Du Tabellenführer und hast einen Vorsprung von zwei Punkten auf Groningen. Gute Aussichten, oder?
Andreas Roth: Der Vorsprung von zwei Punkten kann innerhalb eines Spieltages weg sein, somit versuche ich meine Leistung zu halten und auch am Ende ganz oben zu stehen.
Sascha Staat: Zuletzt konntest Du bei vier Siegen 21:5 Tore erzielen und bist in guter Form. Es wartet Venlo auf Dich, das immerhin Fünfter ist. Wie ernst nimmst Du Deinen nächsten Gegner?
Andreas Roth: Man darf nie einen Gegner unterschätzen. Das kann schnell nach hinten losgehen. Venlo ist Fünfter und gehört somit wohl zu den besseren Mannschaften. Man muss jeden Gegner ernst nehmen und versuchen mit jedem Spiel dem Saisonziel näher zu kommen - und das ist wohl klar die Meisterschaft.
Sascha Staat: Neben Groningen und Den Haag ist auch noch Vitesse oben mit dabei. Wen siehst Du als den größten Konkurrenten um den Titel?
Andreas Roth: Da erst der achte Spieltag gespielt ist, ist alles noch möglich. Jeder hat noch die Chance am Ende der Saison oben zu stehen. Nachdem ich letzte Saison knapp den zweiten Platz verpasst habe, versuche ich dieses Mal mein Bestes, um ein besseres Ergebnis zu erzielen.
Sascha Staat: Die WM in Südafrika läuft auf Hochtouren. Bislang war nur die DFB-Elf so richtig gut. Wie siehst Du den weiteren Verlauf des Turniers?
Andreas Roth: Wenn die nächsten Spiele der DFB-Elf ähnlich aussehen wie das erste, sind sie klarer Titelfavorit. So gut wie alle Mannschaften haben bis jetzt eine schwache Leistung erbracht und somit hoffe ich, wie wahrscheinlich jeder, dass es ab jetzt mehr Spannung in den Partien geben wird und auch mehr Tore fallen. Uruguay hat die zweite Runde der Gruppenphase schon mal gut anfangen lassen. Das 3:0 gegen die Südafrikaner macht Hoffnung auf mehr. |
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