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Ligen News
Liga Spotlight: Woche 12 & 13 (PC)
21.07.2010 - bisher keine Kommentare

Wie vor gut zehn Jahren jagen aktuell mal wieder alle Borussia Dortmund! Die Schwarzgelben sind mit 31 Zählern aus zwölf Spielen, also einem weniger als die Konkurrenz, der Spitzenreiter der Bundesliga. Dahinter befindet sich ein Quartett, das es auf jeweils 30 Punkte bringt. Der VfB Stuttgart verlor allerdings das Spitzenspiel gegen die Berliner Hertha, die direkt hinter den Schwaben auf Platz drei liegt. Dahinter lauter Hannover 96. Aber auch Borussia Mönchengladbach, das am Wochenende Mainz mit 4:2 bezwingen konnte, ist noch im Rennen um den Titel vertreten. Zwei Zähler Rückstand auf den BVB sind allemal aufzuholen. Aber nun wartet der Sechste Leverkusen, da muss erstmal gewonnen werden. Ein sehr verzerrtes Bild liefert aktuelle die Premier League. Das Sommerloch hat auch hier zugeschlagen und für einige Verlegungen gesorgt. Klar ist nur, dass Manchester United in toller Form ist. Die Red Devils, mit 36 Punkten ganz vorne in der EPL zu finden, schlugen das chancenlose Stoke City mit 6:0. Dadurch sind es vier Zähler zum Lokalrivalen Manchester City, der nach wie vor das beste Torverhältnis (+50) der Liga aufweist. Wieder halbwegs aufschließen könnte auch noch der FC Chelsea (29 Pkt.). Die Blues haben eine Partie weniger ausgetragen. Alle anderen Teams haben mit dem Ausgang der Meisterschaft nichts mehr zu tun. Dafür können bis zum Zehnten Aston Villa, nächster Gegner von Didier Drogbas Team, noch alle Teams auf den OFL-Cup hoffen. So oder so sieht es im Moment danach aus, als würde ManU den Titel holen.

Auch in Italien steht mit dem AC Milan eine der großen Vereine des Landes ganz oben. Die Rossoneri müssen sich aber mit allen Kräften gegen Catania wehren, das punktgleich (je 36) auf dem zweiten Platz liegt. Der FC Parma als Dritter (30 Pkt.) dürfte mit dem Scudetto eigentlich nichts mehr zu tun haben, auch wenn die Gialloblù am Wochenende beim 4:0 gegen Livorno glänzen konnten. Jedenfalls kam es den Mailändern recht, dass man sich zuletzt US Palermo gegenüber sah. Beim 6:0 konnte man etwas für das Torverhältnis tun, was aktuell ja den Unterschied zwischen Platz eins und zwei ausmacht. Eventuell könnte dies ja auch am Saisonende der Fall sein. Daher verloren die Sizilianer trotz eines 5:1-Erfolges gegen Cagliari an Boden, verrückt. Schlägt am Wochenende die große Stunde von Außenseiter Real Mallorca? Die Insulaner liegen drei Zähler hinter Spitzenreiter Barcelona (37 Pkt.), das am Wochenende auf den Dritten Getafe trifft. Mallorca hat es da deutlich leichter, denn Gegner Villareal liegt nur auf Platz 13. Da sollte also ein Sieg drin sein. Und wenn Barca patzt, dann könnte es im Kampf um die Meisterschaft nochmal richtig spannend werden. Einen Wechsel an der Tabellenspitze wird es aber noch nicht geben, denn immerhin haben die Katalanen ein um 27 Treffer besseres Torverhältnis aufzuweisen, kein kleines Polster.

Klein hingegen ist das Polster von Valenciennes in der Ligue 1. Denn der Spitzenreiter hat „nur“ einen Vorsprung von drei Zählern und sieben Toren auf den Zweiten Le Mans, der auch noch eine Partie weniger absolviert hat. In der Begegnung gegen US Boulogne, immerhin Sechster, müssen aber definitiv drei Punkte her. Ansonsten könnte der Meisterschaftszug schneller abgefahren sein, als man glaubt. Die kommenden Gegner des Spitzenduos verbreiten hingegen keinerlei Schrecken. Während der Erste gegen den OSC Lille ran muss, der momentan Platz 17 inne hat, muss sich Le Mans mit dem AS Monaco auseinandersetzen, der mit Rang 15 nicht wirklich viel besser dasteht. Kurz vor dem Titelgewinn steht in den Niederlanden der FC Groningen. Noch sind es zwar vier Wochen bis zum Ende der Saison, doch nach dem klaren 8:0 gegen das hoffnungslos unterlegene Feyenoord, als Zwölfter auch nicht gerade in die Kategorie „Fallobst“ einzuordnen, kommt man nun auf 34 Punkte und +39 Treffer. Aufgrund des überragenden Torverhältnisses sind es somit gefühlte sieben Zähler Vorsprung auf den Zweiten, die VVV Venlo. Und der muss nun gegen den Vierten Roda Kerkrade ran, ein Sieg kann also nicht mal eben eingeplant werden. Umso spannender ist der Kampf um Platz zwei und die Teilnahme am Champions Cup. Neben den bereits erwähnten Venlo und Kerkrade sind auch noch Ajax, Alkmaar und Den Haag alles andere als chancenlos.

Manisaspor (34 Pkt.), Galatasaray (33 Pkt.) oder doch Eskisehir (31 Pkt.)? Diese Frage stellen sich die Fans in der Türkei, wobei die meisten sicherlich zum aktuellen Tabellenführer tendieren, da dieser noch eine Partie weniger ausgetragen hat als Gala und der Dritte. Allerdings wartet hier Kasimpasa, der Sechste der Liga. Galatasaray, der große Traditionsverein aus Istanbul, verpasste allerdings den vorübergehenden Sprung an die Spitze durch ein torloses Remis gegen Antalyaspor. Das könnte sich am Ende der Saison nochmal rächen. Nun geht es gegen den Fünften Bursa, der nach dem 3:5 gegen Eskisehir die Schlappe sicherlich wieder gut machen möchte. Von Schlappe kann man beim SC Braga sicherlich nicht reden, doch wer bei aktuell elf Punkten Vorsprung und noch zwei Spieltagen glaubt, dass der Titel schon sicher wäre, der täuscht sich gewaltig. Das direkte Duell mit dem Verfolger Belenenses musste verschoben werden und der Außenseiter aus der portugiesischen Hauptstadt hat noch sage und schreibe drei (!) Nachholspiele auszutragen. Da könnte sich das Tabellenbild der Liga Sagres ganz schnell wieder verschieben. Spätestens in zwei Wochen wissen wir aber, wer den Titel geholt hat. Denn dann geht ja schließlich die Saison offiziell zu Ende.

Zuständiger Admin: Sascha Staat

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Liga Spotlight: Players Corner (PC)
13.07.2010 - 3 Kommentare

In der Bundesliga sind gleiche mehrere Teams im Titelrennen vertreten. Eines davon, der VfB Stuttgart, wird von Marcel Zawadzinski geleitet. Wie er, der wohl gerne auch Diego Forlan in seinem Team hätte, seine Chancen sieht erzählt er uns im exklusiven Gespräch mit uns.

Sascha Staat: Die erste Frage muss sich natürlich noch auf die gerade zu Ende gegangen WM in Südafrika beziehen. Wie fandest Du das Turnier insgesamt und wen hättest Du zum besten Spieler gewählt?

Marcel Zawadzinski (VfB Stuttgart): Ich habe fast jedes Spiel der WM gesehen und bin doch recht zufrieden. Mit Spanien hat die beste Mannschaft gewonnen! Diego Forlan war auch für mich der beste Spieler der WM. Ich habe schon früh gesagt, dass Uruguay weit kommen wird und so war es am Ende auch. Aber auch Sneijder fand ich richtig gut.

Sascha Staat: Zurück zum eigentlichen Thema, mit dem VfB Stuttgart hast Du es ja ganz gut erwischt. Mit welcher Zielsetzung bist Du denn in die Saison gegangen?

Marcel Zawadzinski: In meiner elften oder zwölften Saison wollte ich endlich mal unten die ersten Zwei kommen! Letzte Saison mit Paris war ich schon richtig gut, am Ende war Platz drei verdient. Diesmal ist sogar etwas mehr drin, mit Glück sogar noch Rang eins. Aber auch mit dem zweiten Platz bin ich schon zufrieden!

Sascha Staat: Vor einigen Wochen ging für Dich das Spitzenspiel gegen Dortmund mit 1:2 verloren. Pech oder doch verdient, wie lief es?

Marcel Zawadzinski: Ich denke es war Pech, alle drei Tore sind erst nach der 80. Minute gefallen. In so einem Spitzenspiel sind oft Kleinigkeiten entscheidend! Ärgerlich find ich nur dass es die zweite 1:2-Niederlage war. Schalke und der BVB konnten mich schlagen, gegen alle anderen Teams habe ich verdient, wenn auch manchmal etwas zu hoch gewonnen!

Sascha Staat: Mit der Hertha wartet wieder ein starker Gegner. Eigentlich muss ein Sieg her, sonst könnte sogar Platz zwei in Gefahr geraten. Bereitest Du Dich besonders vor?

Marcel Zawadzinski: Um ehrlich zu sein habe ich zur Zeit wenig Zeit für FIFA, von daher gehe ich in das Spiel gegen Berlin wie in jedes andere Spiel auch. Sicher muss ein Sieg her, ich denke aber mit elf Gegentoren in zwölf Spielen wird es nicht leicht für die Hertha gegen mich zu gewinnen! Da ich meist sehr defensiv spiele und auf meine Konter warte und die sehr oft auch nutze, gehe ich von einem Sieg aus. Der Trainer von Berlin ist für mich kein Unbekannter, ich weiß also was gefragt ist! Und auch das Spiel geht bei 0:0 los...

Sascha Staat: Einen Sieg vorausgesetzt, wie siehst Du Deinen Chancen auf die Meisterschaft?

Marcel Zawadzinski: Da ich das bessere Torverhältnis habe reicht mir schon ein Unentschieden des BVB und Platz eins gehört wieder mir. Noch ist alles möglich. Und solange alles möglich ist, werde ich auch alles geben um am Ende Erster zu werden.


Liga Spotlight: Woche 10 & 11 (PC)
07.07.2010 - bisher keine Kommentare

Auf die Defensive wird in Hannover schon seit Jahren nicht wirklich viel Wert gelegt, das Ergebnis sah man am Wochenende erneut. Durch das 3:3 gegen den Elften aus Köln verlor 96 zwei wichtige Zähler um Titelrennen der Bundesliga und bringt es nun auf 24 Punkte, genauso viele wie die Hertha, die durch ein klares 3:0 gegen den Hamburger SV die Gunst der Stunde nutzte und vorbeizog. Zweiter ist nach wie vor der VfB Stuttgart (27 Pkt.). Die Schwaben ließen sich nicht lumpen und machten mit Eintracht Frankfurt beim 5:1 kurzen Prozess. Das 3:0 von Spitzenreiter Dortmund (28 Pkt.) gegen Wolfsburg war auch eine klare Sache. Bleiben Überraschungen aus, dann sollte der kommende Spieltag übrigens keine Veränderungen am Tabellenbild bringen. War es das für Manchester City im Kampf um die Meisterschaft in der Premier League? Mit 1:2 unterlag man Arsenal London. Die Gunners, Sechster der Tabelle, taten mit ihrem Sieg Citys Lokalrivale Man United einen immensen Gefallen. Die Red Devils gewannen nämlich ihrerseits mit 6:3 im zweiten Klassiker des Spieltages gegen Liverpool. Außerdem kam Chelsea im Derby gegen Tottenham nicht über ein 4:4 hinaus, weshalbd die Blues als Dritter zusammen mit dem Zweiten aus Manchester auf je 26 Punkte kommen. United hingegen hat durch das vorgezogene Spiel gegen Arsenal und einem dort erzielten Sieg bereits 33 Zähler auf dem Konto. Außerdem muss Man City nun gegen den Vierten Portsmouth ran. Sehr gute Aussichten also für den Tabellenführer.

Das war knapp für den AC Milan! Mit 1:0 schlug man am elften Spieltag das Mittelfeldteam von Lazio und konnte so gerade eben den Platz an der Sonne behalten. Catania hatte durch das 3:0 gegen Siena ordentlich Druck ausgeübt. Immerhin sind beide Mannschaften punktgleich (je 30). Dahinter folgt Parma, doch der Aufsteiger hat schon sechs Zähler Rückstand auf das Duo an der Spitze. Es deutet also alles auf einen harten Zweikampf hin, bei dem es am Ende vielleicht sogar auf das Torverhältnis ankommt. In Spanien sieht es nach einem Dreikampf aus, ganz zur Freude der Fans. Der FC Barcelona führt die Tabelle zusammen mit Real Mallorca (je 31 Pkt.) an, wobei die Insulaner bereits eine Partie mehr absolviert haben als der Konkurrent aus Katalonien. Dahinter lauert Atletico Madrid, das es auf 30 Zähler bringt. Ob es am Wochenende drei mehr werden? Das hängt ganz davon ab, ob man im Spitzenspiel gegen Barca die Form der letzten Wochen bestätigen kann. Aber auch der große Favorit ist sehr gut drauf, in den letzten vier Partien holte man vier Siege und satte 22:2 Treffer. Da müssen sich die Cholconeros schon ordentlich ins Zeug legen, wenn sie mit einem Erfolg, der die Tabellenführung bedeuten würde, den Platz verlassen wollen.

In der Ligue 1 hat sich der FC Lorient (26 Pkt.) am Wochenende einen schweren Patzer erlaubt. Der Titelkandidat und aktuelle Dritte der französischen Eliteklasse kam gegen den zuvor Vorletzten aus Toulouse nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Damit verpasste man es den Spitzenreiter aus Valenciennes (29 Pkt.), der aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber Le Mans UC 72 auf Rang eins liegt, vor dem Topduell am Wochenende noch mehr unter Druck zu setzen. Nutznießer des Knallers könnte natürlich der Zweite der Tabelle werden- doch der muss gegen den Vierten aus Rennes ran, der alles tun wird, um den Anschluss an die Spitzengruppe wieder herzustellen. Eine enorm spannende Runde steht den Fans in Frankreich also bevor. Weniger Highlights kann man an Spieltag zwölf wohl in der Eredivisie erwarten, abgesehen von eventuellen Kantersiegen der Spitzenteams. Da mit einer Ausnahme keine direkten Duelle auf dem Programm stehen sollte alles beim Alten bleiben, sprich der FC Groningen auf Platz eins gefolgt von Roda und Ajax. Grund für die neuen Verfolger ist der Sieg des Tabellenführers in der Partie gegen den auf Platz vier abgerutschten AZ Alkmaar (22 Pkt.), den man mit 2:0 schlagen konnte. Nun hat der FCG (28 Pkt.) satte fünf Zähler Vorsprung auf Roda und Ajax, die am Wochenende gegen den PSV (3:0) bzw. Twente (4:1) klare Erfolge einfuhren. Aber mit einem Punktverlust gegen Den Haag könnte es mit der Herrlichkeit für Roda aber vorbei sein. Winkt hier der nächste „Absturz“?

Wollte sich da niemand weh tun? Ein 0:0 im Spitzenspiel? Manisaspor mit Abwehrschlacht? Galatasaray ohne offensive Durchschlagskraft? Klar ist jedenfalls, dass es bei den zwei Punkten Differenz, 31 bei Manisa und 29 bei „Gala“ bleibt. Da aber die Verfolger, falls man sie denn als solche bezeichnen kann, bisher nicht wirklich glänzten, hat sich nicht wirklich etwas getan an der Ausgangslage für die nächsten Wochen. Obwohl Eskisehir mit 6:2 gegen Sivas erfolgreich war, beträgt der Rückstand auf Platz zwei immerhin noch vier Zähler. Es macht also nicht den Anschein, als könnte es vorne noch zu einem Drei- oder gar Vierkampf um den Titel kommen. Vor allem muss der Dritte nun gegen den Sechsten Antalya erstmal gewinnen, was alles andere als garantiert ist. Eine ziemliche sichere Geldanlage wäre wohl eine Wette auf dem Meistertitel des SC Braga. Durch die Tatsache, dass der Zweite Belenenses seine Partie verschieben musste, sind es nun bereits acht Punkte Vorsprung für den Spitzenreiter, der einfach nicht zu schlagen scheint. Elf Siege in elf Spielen, das ist eine klare Ansage. Und es stehen ja nur noch vier Begegnungen auf dem Programm, wodurch die Chancen von Woche zu Woche natürlich massiv steigen und die Wettquote sinkt. Am Wochenende duelliert sich außerdem der Verfolger noch mit dem Dritten Pacos Ferreira. Verliert Belenenses sowohl diese Partie als auch das Nachholspiel und Braga schlägt Setubal, dann wäre der Meistertitel bereits perfekt!

Zuständiger Admin: Sascha Staat

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Liga Spotlight: Players Corner (PC)
02.07.2010 - 1 Kommentare

Andreas Josef gibt in dieser Saison Gas in der Eredivisie. Zuletzt musste er dabei eine Pleite gegen Willem II einstecken, die ihn im Kampf um den Titel etwas zurückwarf. Dennoch ist er nach wie vor Tabellenführer und geht optimistisch in die nächsten Spiele. Darüber, und natürlich über den Kracher Deutschland-Argentinien, sprachen wir mit ihm in einem exklusiven Interview.

Sascha Staat: Mit dem FC Groningen spielst Du bisher eine sehr solide Saison. Nach zehn Spielen bist Du Tabellenführer. Hattest Du damit in irgendeiner Art und Weise gerechnet?

Andreas Josef (FC Groningen): Als ich am Anfang der Saison gesehen hab, dass mir der FC Groningen zugeteilt wurde, war ich zuerst nicht so begeistert, denn der FC Groningen spielt normalerweise in der Eredivisie nicht gerade eine tragende Rolle im Meisterschaftskampf. Aber ich weiß was ich kann, spiele immer mein Spiel und konnte so immer punkten. Logischerweise habe ich mir nicht ausgerechnet die Tabellenführung inne zu haben, da es Mannschaften wie Ajax, PSV oder Alkmaar gibt, die einfach die besseren Spieler vorzeigen können. Doch als ich gleich am zweiten Spieltag gegen Ajax 2:1 gewonnen haben, wusste ich es könnte klappen mit einer guten Platzierung unter den besten Sechs, das ich jetzt Erster bin ist natürlich umso besser.

Sascha Staat: Zuletzt gab es eine 1:3-Niederlage gegen den Siebten Willem II. Was lief falsch?

Andreas Josef: Das ist wohl wahr. Es lag einfach daran, dass ich mich zum einem nicht konzentrieren und konnte und von Anfang an nicht ins Spiel gekommen bin. Zudem hatte ich großes Pech und mein Gegner hat gleich zwei Elfmetersituationen für sich entschieden können. Ich denke es kam an dem Tag einfach alles zusammen – schlechte Form, guter Gegner und Pech, aber das ist Fußball, getreu dem Motto "shit happens, life goes on". Dafür greife ich im nächsten Spiel wieder voll an um meine Führung auszubauen und die Verfolger auf Abstand halten.

Sascha Staat: Auch Alkmaar, der Zweite, ist nicht unbedingt in Topform, hatte aber beim 4:4 gegen Ajax einen sehr starken Gegner. Wie wirst Du in das direkte Duell mit Deinem Verfolger gehen?

Andreas Josef: Puh, gute Frage. Ich denke ich werde wie immer mein Spiel durchziehen und meinen Gegner ärgern. Wenn sich dann die Chance ergibt werde ich diese nutzen. Ich weiß aber, dass Alkmaar auf dem Papier einfach stärker ist und ich dort keine Chance hätte, aber nach der Weisheit von Otto Rehhagel "liegt die Wahrheit bekanntlich auf dem Platz", deswegen werde ich konzentriert und gute gestaffelt in das Spiel gehen, um wie gegen Ajax knapp aber trotzdem gewinnen.

Sascha Staat: Wie sehr wird Deiner Meinung nach der restliche Verlauf der Meisterschaft vom Ausgang des Topspiels abhängen und reicht es am Ende für Dich zum Titel?

Andreas Josef: Also ich glaube, wenn ich jetzt verlieren sollte, dann wird es ein heißer Titelkampf zwischen Ajax, Alkmaar und mir, denn ich habe noch Gegner wie PSV oder Feyenoord Rotterdam auf dem Zettel, die nicht gerade einfach zu spielen sind. Deswegen sollte ich am besten einen Sieg im Topspiel einfahren, dann sollte der Rest ohne noch ein paar großartige Patzer zur Meisterschaft reichen. Ich gehe von einer 50:50-Chance aus, dass es für den Titel reicht.

Sascha Staat: Deutschland gegen Argentinien, bei der WM erwartet uns am Samstag ein Klassiker. Wer setzt sich durch und wer wird Weltmeister?

Andreas Josef: Ganz klar, Deutschland wird das Spiel gewinnen und zwar 1:0 durch Thomas Müller, der eine überragende WM spielt. Ich denke es wird sehr hart und kämpferisch sein, denn wer sich erinnert, 2006 gab es nachdem Spiel gegen die Gauchos noch gewalttätige Rangeleien gegen unsere Mannschaft und ich glaube das steckt noch in den Köpfen der Spieler, die damals dabei waren. Ich hoffe diesmal nicht auf ein Elfmeterschießen, denn das würde ich dann verpassen, weil ich noch andere Termine habe müsste. Am wichtigsten ist, dass unsere Mannschaft mit Herz und Seele spielt und Fußball-Deutschland auf ein neues begeistert, wie schon gegen England. Für mich gibt es nur einen Weltmeister bei jeder WM und das ist Deutschland! Spanien wird gegen uns ausscheiden als Revanche für das verlorene EM-Finale von 2008 und Brasilien wird im Elfmeterschießen dann gegen uns verlieren. Mit diesem Schlusswort würde ich dann gerne noch abschließend mein Team von Leisure-esports.de grüßen.


Liga Spotlight: Woche 8 & 9 (PC)
24.06.2010 - 1 Kommentare

Na das kann ja etwas werden! Am Wochenende steht das Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und Borussia Dortmund an und dabei könnte bereits eine kleine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft fallen, sollten sich die Schwaben durchsetzen. Aktuell liegen die Süddeutschen zwei Punkte vor dem BVB, weitere drei Zähler vor dem Dritten aus Mönchengladbach. Die Schwarzgelben verpassten es zudem am neunten Spieltag dran zu bleiben, als man gegen den Vierten aus Berlin „nur“ zu einem 4:4-Unentschieden kam. Der Traum vom Titel könnte also innerhalb von nur zwei Begegnungen ausgeträumt sein. Eigentlich muss sogar ein Sieg her, um den Spitzenreiter zu überholen und so richtig unter Druck zu setzen. Etwas anders stellt sich die Situation in England dar, wo gleich drei Teams eine reale Chance auf die Meisterschaft haben. Dabei handelt es sich mit Manchester United, Stadtrivale City und Chelsea um drei richtig dicke Fische. Die Citizens bringen es nach dem vorgezogenen Spiel gegen Hull City und einem lockeren 6:1-Erfolg auch 26 Punkte, zwei mehr als die Red Devils derzeit auf dem Konto haben. Die müssen nun gegen Fulham ran, dass immerhin auf Rang sechs liegt und daher durchaus einen Stolperstein darstellen könnte. Die Blues (22 Pkt.) müssen sich mit Stoke City messen, ein Pflichtsieg, wenn man am Ende der Saison ganz oben stehen möchte. Gewinnen die Favoriten, dann trennen wie zuvor nur zwei Zähler den Ersten vom Dritten.

Die erste Niederlage der Saison setzte es in der Serie A im bereits ausgetragenen Spiel der zehnten Runde für Spitzenreiter Catania. Die Sizilianer gerieten dabei beim 2:7 gegen die Roma so richtig unter die Räder. Damit könnte Verfolger Milan (24 Pkt.) mit einem Sieg gleichziehen und dadurch auch noch auf Platz eins springen, da die Rossoneri bereits jetzt das bessere Torverhältnis besitzen. Der Dritte aus Cagliari hat nun ebenfalls die große Gelegenheit sich wieder in die absolute Spitzengruppe zu spielen. Dafür muss man nur den Vorletzten Sampdoria schlagen und schon wäre man wieder dick im Geschäft. Die Genuesen liegen auf dem vorletzten Rang, ein Dreier muss also her, alles andere wäre eine Blamage. Das wäre es für den FC Barcelona eigentlich auch, wenn in der Primera Division nicht der Titel rausspringt. So zumindest ist die Erwartungshaltung bei den Fans. Ein Glück für die Verantwortlichen, dass man dem derzeit gerecht werden kann. Denn aktuell ist man Tabellenführer mit 25 Punkten und mit zuletzt 12:1 Toren in zwei Spielen befindet man sich außerdem in toller Verfassung. Nun geht es gegen Almeria (13.), ein weiterer Kantersieg könnte winken. Schärfster Verfolger bleibt Atletico Madrid, das zuletzt mit 6:4 gegen Valencia erfolgreich war und einen Punkt zurückliegt. Auf die Cholconeros wartet nun Xerex, auch hier muss ein Sieg her.

Eine interessante Konstellation bietet auch die Ligue 1. Dort trennen drei Zähler die ersten Drei der Tabelle. Momentan hat Le Mans die besten Karten (25 Pkt.). Allerdings trifft man nun auf Marseille, das zwar nur Elfter ist, aber mit dem vorhandenen Kader immer mal überraschen kann. Dahinter lauert Valenciennes (23 Pkt.) auf einen Patzer des Tabellenführers. Selbst muss man aber erst mal den AS Monaco schlagen, der als Zwölfter im Mittelfeld jenseits von Gut und Böse liegt. Mit bisher erst zehn Toren haben die Monegassen aber Ladehemmungen. Auf Platz drei rangiert Lorient (22 Pkt.). Für den dritten Titelkandidaten geht es nun gegen Lens, eigentlich auch kein Maßstab. Aber vielleicht gibt es ja auch eine Überraschung? Die wird es eventuell in der Eredivisie geben, wo etwas überraschend der FC Groningen mit 25 Zählern die Tabelle anführt. Der hat bereits vier Punkte Vorsprung aud den AZ Alkmaar und satte sechs auf Ajax. Beim 3:1 gegen Vitesse tat man sich zwar schwer, aber immerhin holte man den Sieg und das ist schließlich das, was am Ende zählt. Nun wartet der Neunte Willem II und auch hier muss man gewinnen, um den Verfolgern nicht doch noch Hoffnungen zu machen. Gleichzeitig spielt es dem Ersten natürlich ziemlich in die Karten, dass die Konkurrenz sich im direkten Duell gegenseitig die Punkte klauen wird. Bei einem Sieg von Groningen und Ajax könnte das Meisterschaftsrennen aber schon vorentschieden sein.

Spannender ist es dann in der Türkei dann doch, auch wenn wir eigentlich nur zwei Mannschaften so richtig etwas mit der Entscheidung um den Titel zu tun haben bzw. zu tun haben werden. Spätestens nach dem kommenden Spieltag könnte dies der Fall sein. Dann nämlich könnte Spitzenreiter Manisaspor (27 Pkt.) durch einen Sieg gegen den Dritten Eskisehirspor endgültig dafür sorgen, dass aus einem eventuellen Dreikampf ein Zweikampf wird. Denn die dann acht Punkte Rückstand wären für den Verfolger sicherlich nicht mehr aufzuholen. Einzig verbliebener Kontrahent für Manisa wäre dann Galatasaray, dass bei 25 Zählern steht und vor allem mit der Defensive Maßstäbe setzt. Bisher erst zwei Gegentore sprechen eine deutliche Sprache und generell sorgt ja meist eine gute Abwehr dafür, dass man Titel gewinnt. Auch in diesem Fall? Oder etwa beim SC Braga in Portugal? Hier sind es beim Spitzenreiter der Liga Sagres erst sechs Gegentore, aber ebenfalls nur Siege, die man bisher erringen konnte. Das reicht für drei Punkte mehr als Belenenses. Das Team aus Lissabon glänzt mit dem besten Angriff, satte 41 Treffer konnte man bisher erzielen. Für den Rest der Liga wird es mit dem Titel eher nichts, zehn Zähler Rückstand hat der Dritte Pacos Ferreira auf Braga, eine Welt im Fußball und besonders in der kurzen Saison Portugals. Der Erste muss übrigens gegen Benfica ran, das nur auf Platz 13 liegt. Für den Verfolger kommt es da mit dem Vierten Nacional schon deutlich dicker.

Zuständiger Admin: Sascha Staat

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Liga Spotlight: Players Corner (PC)
17.06.2010 - 2 Kommentare

Wenn man Manchester United trainieren darf, dann hat man es als Fußballlehrer eigentlich geschafft. Vielmehr kann danach nicht kommen. Dementsprechend selbstbewusst gibt sich Christian Schneikert, auch vor dem Duell gegen Tabellenführer Chelsea, den großen Rivalen der letzten Jahre.

Sascha Staat: Mit Manchester United hast Du es ja nicht schlecht erwischt, dennoch steht für Dich momentan nur der zweite Rang zu Buche. Bist Du damit für den Moment zufrieden oder enttäuscht, dass Du nicht Tabellenführer bist?

Christian Schneikert (Manchester United): Ich bin zufrieden, da ich es bis jetzt ganz locker angehen lassen habe. Das wird sich natürlich im Laufe der Saison noch ändern.

Sascha Staat: Am Wochenende wirst die die große Chance haben Dir den ersten Platz zu erkämpfen. Wie schätzt Du Deine Möglichkeiten gegen Spitzenreiter Chelsea ein?

Christian Schneikert: Ich gehe von einem Sieg aus, weil ich das Spiel ernster nehmen werde.

Sascha Staat: Hast Du Dir eine besondere Taktik überlegt oder wirst Du genauso anfangen wie beim Sieg gegen Bolton in der Vorwoche?

Christian Schneikert: Mit welcher Taktik ich spiele bleibt natürlich mein Geheimnis, aber ich liebe den offensiven Fußball.

Sascha Staat: Wie sicher bist Du Dir bis zum Ende der Saison oben dran bleiben zu kennen und wird es bis zum Schluss ein Dreikampf bleiben?

Christian Schneikert: Manchester wird Meister was hinter mir passiert, da lassen wir uns mal überraschen.

Sascha Staat: Natürlich darf das Thema WM nicht fehlen! Welches Team neben Deutschland hat Dich bisher am meisten überzeugt und wie stehst Du zu den Vuvuzelas?

Christian Schneikert: Neben Deutschland hat mich noch kein anderes Team überzeugt, aber ich gehe stark davon aus, dass Brasilien und Spanien noch zeigen was sie können. Die Vuvuzelas finde ich persönlich ganz lustig, aber sie übertönen leider die Fangesänge wie von England, was ich schade finde.